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Donnerstag, 3. Mai 2018

AG Barrierefrei – rege im Stadtteil


Egal ob es um ausreichend Platz für Fußgänger*innen oder die Einführung  einer Tempo 30-Zone in der Martinistraße geht, die AG Barrierefrei ist noch immer aktiv und mischt überall mit auch wenn es keine regelmäßigen Treffen mehr gibt. Die Aktiven beobachten und analysieren, gehen zu den Sitzungen des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude und stellen Forderungen, damit für alle ein gutes Vorankommen in Eppendorf möglich wird.

Tempo 30 in der Martinistraße

Bald Tempo 30 vor den Bethanien-Höfen?
Aktuelle Pläne der Innenbehörde sehen vor, dass es künftig vor den meisten Schulen, Kitas, Seniorenheimen und Krankenhäusern in Hamburg Tempo-30-Zonen geben soll. Anlass für die Ausweitung des Tempolimits ist eine Änderung der Straßenverkehrsordnung im vergangenen Jahr. MARTINIerLEBEN hatte auf diesem Hintergrund bereits im Oktober letzten Jahres in einem Schreiben an die Innenbehörde Tempo 30 für die Martinistraße im Abschnitt zwischen Tarpenbekstraße und Frickestraße gefordert (siehe Link). Eine Antwort steht noch aus.

Mehr Platz für Radfahrende und Fußgänger*innen in der Martinistraße

Viele Gehwege in Eppendorf -
oft weniger als 1,5m breit
Im Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude liegt derzeit eine Planung zur Förderung des Radverkehrs in der Martinistraße. Die dazu vorgeschlagenen Maßnahmen sollen mit einem barrierefreien Ausbau der Gehwege verbunden werden. Einige Mitglieder unseres Vereins haben sich vor Ort über die das Quartier betreffenden Vorschläge anhand der Pläne schlau gemacht. Die "Ergebnisse" dieses Rundgangs flossen  in ein Schreiben an den Regionalausschuss ein.  (siehe Link)



Donnerstag, 13. Juli 2017

Standards zur Benachrichtigung von
Hochbahnkunden und Autofahrern bei Baustellen

Symbolfoto Ersatzhaltestelle
Ersatzhaltestellen bitte mit Linien-
und Zielangabe
Zwischen dem 22.5. und 26.5.17 waren zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres Teile der Martinistraße gesperrt. Betroffen waren vor allem 600 meist ältere Menschen, die im Bereich Frickestraße wohnen.  Die Information durch Hochbahn und Polizei waren erneut mangelhaft - auch wenn wir wissen, dass die Hochbahn in jenen Tagen einen Großeinsatz wg Wasserrohbruch in der Max-Brauer-Allee zu bewältigen hatte. MARTINIerLEBEN e.V. setzt sich seit Jahren dafür ein, in unserem Viertel ein "barrierefreies Musterquartier" zu schaffen. Deshalb haben wir einige Standards formuliert, wie Hochbahn und Polizei ihre Informationsstrategien verbessern können.
Wir haben entsprechende Schreiben an die Pressestelle der Hochbahn und das zuständige Polizeirevier verschickt und hoffen auf eine Stellungnahme und ein gemeinsames Gespräch.

Die folgenden
Standards zur Benachrichtigung von Hochbahnkund*innen und Autofahrer*innen haben wir unserem Schreiben beigefügt:


Anwohnerinformation 
  • Ankündigung mehrere Tage im Voraus
  • Hauswurfsendungen (die Adressen beispielsweise der umliegende Senior*innen-Stifte sind der Polizei bekannt
  • Informationen am schwarzen Brett der Stifte sowie in umliegenden Häusern und Geschäften

Grafisch dargestellte Umleitungsstrecke
Umleitungen grafisch darstellen!
Information der Hoch- bzw. S-Bahn –Fahrgäste
  • Aushänge an den Haltestellen – auch im Voraus
  • Durchsagen in den Bussen
  • Grafische Erläuterung des Wegs zur Ersatzhaltestelle
  • An jeder Ersatzhaltestelle wird beschrieben, welche Busse sie bedienen und wo die Fahrt hingeht  
  • Twittermeldung
  • Am ersten Tag: Infos vor Ort, z.B. durch die Hochbahnwache
  • Info auf der Internetseite „Fahrplanänderungen“

Umleitungshinweise für Autofahrende
Umleitungshinweise für Autofahrende
Information der Autolenker
  • Aufbau  von Umleitungsstrecken, besonders bei wichtigen Zielen wie dem UKE
  • Klare, verständliche Schilder, wie die Ziele erreicht werden können
  • Ankündigung mehrere Tage im Voraus



Jeannine Strozynski - RESIDENZ BETHANIEN-HÖFE

Larissa Rode/Elisabeth Kammer - 
MARTINIerLEBEN Quartiersbüro