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Dienstag, 20. Oktober 2015

Tüten kleben für die Nachbarschaft

Seit neuestem treffen sich unsere freiwilligen Helferinnen zum ‚Tüten kleben‘ in fröhlicher Runde: Für neu zugezogene NachbarInnen stellen wir eine MARTINIerLEBEN-Willkommenstüte zusammen mit Informationen über unseren Verein und Tipps zu Veranstaltungen und Beratungsmöglichkeiten im Quartier. Besonders für die vielen neuen BewohnerInnen der Bethanien-Höfe haben wir viel geklebt. 

Möchten Sie sich eine Willkommenstüte abholen oder eine an neue NachbarInnen verschenken oder haben Sie einen Tipp, was da noch reinsollte? Wir freuen uns auch über Firmen, die kleine Werbegeschenke beisteuern wollen.

Bildschirmfoto google maps
Unser nachbarschaftliches Quartier verorten wir in etwa im Bereich zwischen folgenden Straßen: Geschwister Scholl-Straße, Frickestraße, Martinistraße und Tarpenbekstraße (siehe Kartenausschnitt). Selbstverständlich freuen wir uns immer auch über Interessierte und MitmacherInnen aus dem weiteren Umkreis. Sagen Sie Bescheid - wir kleben Ihnen  gern eine!

Dienstag, 10. Februar 2015

K-D von Krug lebt Nachbarschaft

Dienstag kurz nach 10. In Raum 4 des Kulturhauses Eppendorf hat Kurt-Dieter von Krug (bei den meisten Mitgliedern von MARTINIerLEBEN kurz ‚K-D‘ genannt) das kleine Quartiersbüro aufgebaut, in dem er jede Woche einen Vormittag lang mitarbeitet. Vor ihm stehen PC-Monitor, Laptop sowie zahlreiche Broschüren. Der Drucker ist im Regal versteckt, das Büro-Material stammt aus dem schwarzen Ordnerschrank. „Wir bereiten derzeit das nächste NachbarNetzCafé vor", erklärt K-D. Klaus aus dem Kulturhaus-Büro nebenan berichtet, wer sich zwischenzeitlich gemeldet hat und was zu tun ist. K-D fragt Elisabeth Kammer, die Hauptverantwortliche im Quartiersbüro, ob genug Kuchen mitgebracht wird. Angebote nimmt der Verein immer gern entgegen. Heute sollen noch 500 Einladungen per Email für die monatliche Kaffee-Tafelrunde verschickt werden. Der Hüter der Adresslisten hält seine Übersicht auch von zu Hause aus aktuell; ein kostenloser Speicher im Internet - die Dropbox – macht‘s möglich.

Der 75jährige frühere Wirtschaftsingenieur verwaltete nicht nur die Mitglieder - unterstützt von Klaus Kolb -, er ist auch als Frontmann im Einsatz. So erschien K-D vergangenes Jahr bei der großen Wochenend-Veranstaltung Kunstklinik im ehemaligen Krankenhaus Bethanien als Notarzt verkleidet. „Ich war der Handyman“, lacht er. Ausgestattet mit Werkzeug- statt Arztkoffer verlegte er Kabel, tauchte die Kunstobjekte ins rechte Licht, öffnete verschlossene Türen, sorgte für Absperrungen und vieles mehr.

Seit vier Jahren mischt Kurt-Dieter im Verein MARTINIerLEBEN mit. Einer Ideen- und Planungswerkstatt galt sein erster Besuch. Damals stellten unter anderem die Betreiber der künftigen Bethanienhöfe ihr Projekt vor. K-D träumte vom preiswerten Altersruhesitz mit seiner Frau in dieser dynamischen Nachbarschaft. Der jährlichen Ideen- und Planungswerkstatt als Schmiede neuer Vereinsaktivitäten ist er danach treu geblieben.

Zu diesen Aktivitäten gehört auch das NachbarNetzCafé - mit Vortragsgästen z. B. von ‚Kultur im Koffer‘ oder aus der bezirklichen Seniorenberatung. K-D pflegt darüberhinaus die NachbarNetz-Kontaktliste: Im Newsletter gedruckt und online im NachbarNetz-Blog gibt es nachbarschaftliche Anzeigen unter den Überschriften ‚biete/suche/gemeinsam aktiv‘. Er bringt Anbieter und Nachfragende zusammen. Es gibt einige Ladenhüter, Nachfragen, auf die niemand reagiert. „Nach einem Vierteljahr werden die Einträge gelöscht", sagt K-D. Schön fände er, wenn häufiger Rückmeldungen kämen, was aus den Kontakten geworden ist.

‚Generationen gemeinsam in Eppendorf‘- so lautet das Motto unseres Vereins. K-D trägt dazu bei, es umzusetzen. Vier Abende ‚Kochen für Jung und Alt‘ hat er bereits mit Konfirmanden der Martini-Gemeinde und Pastor Thomas durchgeführt. Bereits das fünfte Repair-Café in Eppendorf organisiert er derzeit gemeinsam mit Elisabeth Kammer. Doch damit nicht genug: Als Drahtesel-Fan lässt er es sich nicht nehmen, mit den Besuchern selbst kleine Fahrrad-Reparaturen vorzunehmen. „Ich habe viel Spaß am Ehrenamt", berichtet der Vater von zwei Söhnen, „es kommt auch viel zurück.“

Nach drei Stunden verstaut er die technischen Geräte an sicheren Orten und schließt sein kleines Büro. Bevor K-D zu seiner Frau zum Mittagessen geht, wird er erst noch als Medienbote aktiv: Eine ältere gehbehinderte Dame in der Nachbarschaft hat ein Buch aus der Leihbücherei bestellt. Der umtriebige K-D von Krug gibt den Lesestoff nicht nur ab, er hält auch noch ein kleines Schwätzchen mit der alten Dame.

Text und Bilder: Hans Loose 

Noch ein Angebot von K-D von Krug:
Unterstützung bei Bedienungs- und Softwarefragen am Computer
Auf Wunsch auch Einführung in die Benutzung der NachbarNetz-Homepage.
Termin-Vereinbarung über das MARTINIerLEBEN Quartiersbüro: Tel. 040 / 46 77 93 25, info@martinierleben.de
Um eine Spende ab € 5,- pro Stunde wird gebeten. 

MARTINIerLEBEN Quartiersbüro
im Kulturhaus Eppendorf
Julius-Reincke-Stieg 13a
20251 Hamburg
Tel. 040 / 46 77 93 25, info@martinierleben.de

Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 10.00 - 13.00 Uhr und nach Vereinbarung

Sonntag, 13. Oktober 2013

Neuer Minijob mit Maxiwirkung

Das Bundesfamilienministerium fördert Projekte zur Unterstützung älterer Menschen im Quartier - MARTINIerLEBEN ist dabei!

Im Rahmen des neuen Programms Anlaufstellen für ältere Menschen hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit über 300 Projekte ausgewählt, die das selbstständige Wohnen und Leben im Alter fördern. Angebote der Begegnung, Unterstützung und Betreuung, Projekte zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen und Netzwerkbildung sowie altersgerechte Anpassungsmaßnahmen ergänzen so bereits bestehende Strukturen vor Ort. Im Hilfemix organisiert leisten sie einen wertvollen Beitrag bei der Alltagsbewältigung.

Insgesamt waren mehr als 500 Interessensbekundungen eingegangen. Das verdeutlicht den enormen Bedarf an der Weiterentwicklung wohnortnaher Angebote und passgenauer Hilfen. Der Bund stellt dafür bis 2017 rund sieben Millionen Euro bereit. Nach Eppendorf wird davon zwar nur ein kleiner Teil fließen, aber immerhin: MARTINIerLEBEN kann dadurch einen neuen Minijob für die nächsten zwei Jahre einrichten, der helfen soll, mit weiteren Angeboten das Netzwerk im Quartier enger zu knüpfen und noch mehr Senioren zur Mitarbeit zu gewinnen.

In Hamburg werden neben MARTINIerLEBEN noch drei weitere Quartiersprojekte gefördert: die Baugenossenschaft freier Gewerkschafter eG mit dem Projekt ,Elbschloss an der Bille - Senioren und Inklusion‘ im Osterbrookviertel in Hamm, der Verein Seniorenbildung Hamburg mit dem Projekt ANNA (Altonas Nachbarschafts-Netz für Altersfragen) in Altona und die AWO mit dem Projekt ,Gut leben im Alter - Helfen und helfen lassen‘ in Heimfeld.

Für die Besetzung des Minijobs wird demnächst eine öffentliche Ausschreibung erfolgen.

Montag, 1. Juli 2013

Der Newsletter 2/2013 ist da

Es macht immer eine Menge Arbeit, kommt (trotz des festen Termins - eigenartig) ebenso plötzlich wie Weihnachten, und jedes Mal werden wir es nächstes Mal ganz anders, wohlgeplant und in Ruhe machen, das Erstellen des MARTINIerLEBEN-Newsletters. Diesmal kam hinzu, dass zwischen Kunstklinik und Klaus' Urlaub alles fertig werden und der Newsletter natürlich pünktlich zum NachbarNetzCafé am 2. Juli da sein sollte, damit unsere Helfer(innen) ihn im Quartier verteilen können.

Wir haben es geschafft, mit vielleicht sogar etwas weniger Fehlern als üblich. Diesmal haben wir etwas festeres Papier genommen mit mattem Druck - das ist besser für Sehbehinderte, die mit starken Lupen arbeiten, und wir wollen in Sachen Barrierefreiheit natürlich immer besser werden! In Papierform ist es ein Faltblatt, die Online-Version ist eine pdf-Datei im Din A4-Format zum praktischen Ausdruck und hier zu finden. Alle Newsletter und eine Bestellmöglichkeit gibt es hier. Der Newsletter kommt quartalsweise heraus, nächstes Mal am 1. Oktober - bestimmt wieder überraschend und hoffentlich pünktlich.

Montag, 22. April 2013

KUNSTKLINIK BETHANIEN - es geht voran

Iris und Walther bei der Feinarbeit
Iris Ohde vom Kulturhaus Eppendorf, Rika Tjakea von MARTINIerLEBEN und Klaus Kolb (sowohl als auch) sind heftig beschäftigt mit der Organisation und Vorbereitung zum Projekt Kunstklinik Bethanien, das am 8. und 9.6. im ehemaligen Krankenhaus Bethanien in der Martinistraße 44 stattfinden wird.

Heute wurde mit dem Grafiker Walther Hundt, der bereits das Plakat und die Werbepostkarte entworfen hat, der Ausstellungs-
Walther, Rika und Klaus - unscharf und gestellt
und Programmflyer letztmalig korrigiert - und ist in Druck
gegangen!

In den nächsten Tagen werden sowohl die Plakate als auch der ausführliche Faltflyer im Kulturhaus ausliegen und zum Verteilen da sein für alle, die bei der Kunstklinik mitmachen und sie bewerben wollen. Die Postkarten sind
bereits da - ein paar tausend können noch verteilt werden!


Hier gibt es das Programm - am Samstag gibt es viele Veranstaltungen, Samstag und

Plakat / Postkarte
Grafik: Walther Hundt

Sonntag ist das ehemalige Krankenhaus eine große Galerie - eine Kunstklinik eben - irre gesund!
Walther entspannt

Maria Koser vom
Stadtteilarchiv Eppendorf
kommt zu Besuch.

Samstag, 20. April 2013

MARTINIerLEBEN Klapp-Büro

So sieht das MARTINIerLEBEN-Büro, auch Quartiersbüro genannt, aus. Mindestens zweimal pro Woche sitzen Rika Tjakea und Klaus Kolb hier im Kulturhaus Eppendorf in Raum 4 und klappen ihr Büro aus dem Schrank.

Wer uns besuchen will, kann das Dienstag von 10 - 13 Uhr und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr tun - Kulturhaus Eppendorf, Julius-Reincke-Stieg 13a, 20251 Hamburg.
Das Kulturhaus ist barrierefrei erreichbar.

Erst den Computer aus dem Schrank,
aus dem anderen Schrank
die Ordner,  
Drucker auspacken und
anschließen und los geht's.


Klaus Kolb bei der Arbeit
(Rika Tjakea hinter der Kamera)
und in der Verhandlung mit unserem Grafiker
Walther Hundt (der Programmflyer für Kunstklinik Bethanien
wird gestaltet).