Donnerstag, 28. Juni 2018
Newsletter Juli-September 2018
Hier geht es zur digitalen Ausgabe unseres Newsletters (Juli-September 2018)
Diesmal mit dem Thema: Tier und Mensch.
Es geht um die wohltuende Wirkung von Haustieren ebenso wie um Therapiehunde, die bei der Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen zum Einsatz kommen.
Schauen Sie gern rein!
Dienstag, 29. Mai 2018
Nachbarschaftstag:
Nächstes Mal gemeinsam?
Larissa von MARTINIerLEBEN (ME) hatte die schöne Idee. Zum
„Tag der Nachbarn“ luden Stadtteilarchiv, Kulturhaus und ME zu „Bowle und
Plausch“ im Hinterhof. Larissa und einige freiwillige Helferinnen hatten die Briefkästen
der Nachbar*innen bestückt, außerdem per Mail für die Veranstaltung geworben.
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| Sabine und Larissa |
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| Die Geschwister und Jungs in Cordhosen |
Szenenwechsel: eine Straßenecke weiter, im Geschwister Café
stieg ab 19 Uhr ein Nachbarschaftsfest. Karla von nebenan.de
hatte über ihren Verteiler der Community geworben. Und gefühlt 150 Menschen
zwischen 25 und 45 folgten dem Aufruf. Die beiden Schwestern begrüßten nicht
nur die Gäste, sondern auch die netten Jungs in Cordhosen. Bei
Würstchen und Kaltgetränken sorgte das Trio zunächst unplugged für gute Laune.
Leider war es schwierig, der Musik zuzuhören und sich gleichzeitig zu
unterhalten. (Mir fehlte ein wenig der Respekt vor den Musikern.) Vor dem Café
wurde so manches Gespräch fortgesetzt. Und einige Teilnehmer*innen wurden nach
Mitternacht noch gegenüber in der Bierbar gesehen.
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| Vor dem Café |
Indes hatten sich einige ältere Besucher wie Rena und Udo zuvor
schon auf dem anderen Fest umgesehen. Ich traf sie im Geschwistercafé wieder. Uns
kam anschließend der Gedanke: warum haben beide Gruppen eigentlich nicht
gemeinsam gefeiert? Bestimmt hätten die Jungs in Cordhosen - nicht nur - den
Stiftsdamen gefallen. Und zwischen älteren und jüngeren Gästen hätten sich sicher
spannende Gespräche ergeben. Schließlich lautet das Motto von MARTINIerLEBEN:
Generationen gemeinsam in Eppendorf.
Text und Bilder: Hans Loose
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Tag der Nachbarn
Dienstag, 22. Mai 2018
Rauchmelder verhindert Feuer in der Kegelhofstraße
Das hätte schief gehen können: wenn bei einem Brand in der
Kegelhofstraße Nachbarin Franziska M. (*) nicht reagiert hätte, wäre die
Wohnung wahrscheinlich in Flammen aufgegangen. Und – was noch schlimmer ist –
Menschen wären eventuell zu Schaden gekommen.
Ein Handwerker hatte in der
Dachgeschosswohnung tagsüber den Parkettboden abgeschliffen. Ölreste,
Lösungsmittel- und Holzabrieb stopfte er in einen Müllsack. Er ließ die Tüte im
ausgeräumten Wohnzimmer liegen, da er die Arbeit am nächsten Tag fortsetzen
wollte. Nach gut sechs Stunden verhielt sich das Lösungsmittel artgerecht: der
Beutelinhalt entwickelte auf kleiner Flamme einen starken Qualm. Der Rauchmelder
wurde ausgelöst; der kleine Warner begann intensiv zu piepen. Franziska hätte
nun mit ihrem Mann ihr Abendessen fortsetzen können. Sie tat jedoch das einzig
Richtige und rief Dachgeschossbewohner Walter B. auf dem Handy an. Der befand
sich zum Glück ebenfalls im Gebäude, bei einem anderen Nachbarn. Walter eilte
in seine Wohnung, konnte wegen des Qualms kaum etwas sehen. Mit einem feuchten
Tuch vor dem Gesicht kippte er zunächst einen Eimer Wasser auf den Schwelbrand.
Doch der war so nicht in den Griff zu bekommen. Einen günstigen Moment nutzte Walter
und trug den Sack mit dem gefährlichen Inhalt auf seine Dachterrasse. Der
weitere Löschversuch scheiterte ebenfalls. Wohnungseigentümer Walter alarmierte
daraufhin die Feuerwehr. Die Blauröcke waren nach acht Minuten vor Ort. Der
Rest war Routine. Die Helfer fuhren ihre Drehleiter hoch in den vierten Stock.
Sie entsorgten auf diese Art den immer noch dampfenden Sack sowie einen weiteren,
der noch im Wohnzimmer lag. Walter B.freute sich anschließend: „Ich bin froh, dass der Rauchmelder gut funktioniert und Franziska so schnell reagiert hat.“ Gute Nachbarschaft, das behutsame Achten auf den anderen, ist leider nicht selbstverständlich.
(*) Namen geändert.
Donnerstag, 3. Mai 2018
AG Barrierefrei – rege im Stadtteil
Egal ob es um ausreichend Platz für Fußgänger*innen oder die Einführung einer Tempo 30-Zone in der Martinistraße geht,
die AG
Barrierefrei ist noch immer aktiv und mischt überall mit auch wenn es
keine regelmäßigen Treffen mehr gibt. Die Aktiven beobachten und analysieren,
gehen zu den Sitzungen des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude und stellen Forderungen, damit für alle ein gutes
Vorankommen in Eppendorf möglich wird.
Tempo 30 in der Martinistraße
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| Bald Tempo 30 vor den Bethanien-Höfen? |
Mehr Platz für Radfahrende und Fußgänger*innen in der Martinistraße
| Viele Gehwege in Eppendorf - oft weniger als 1,5m breit |
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Donnerstag, 26. April 2018
AB ANFANG MAI: EPPENDORFER PARK WIEDER OHNE SCHUTZGITTER.
Die Arbeiten dauerten länger als
geplant. Grund: die lang anhaltende schwierige Witterung. Zum einen hatten die intensiven
Regenphasen den Boden so stark mit Wasser gesättigt, dass hier die Gefahr weiterer
Schäden durch die Arbeiten bestand. „Zum anderen“, so Bezirksamtssprecher
Daniel Gritz, „gab es im Anschluss die Frostphasen, die eine Weiterarbeit
unmöglich gemacht hatten.“
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| Baum mit Schutzgitter |
Nun sind die Wege westlich vom Hügel zur
Curschmannstarße aufgehübscht. Große Teile der alten (und neuen) Bäume werden
durch niedrige Bügel geschützt. Da ihre Wurzeln künftig nicht mehr Teil von
Trampelpfaden sind, haben die Pflanzen wieder Luft zum Atmen. Bänke in Seniorenhöhe
laden zum Verweilen.
Eine neue Treppe führt zum Hügel hinauf. Menschen im
Rollstuhl oder mit Kinderwagen gelangen erstmals über eine lange Rampe zum „Gipfel“;
von MARTINIerLEBEN erfolgreich in die
Diskussion gebracht.
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| Die neue Rampe |
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| Austausch mit Besucher*innen am 20.05.2017 |
Auch die Gestaltung der übrigen Wege orientiert
sich an Plänen des „Gartendenkmals“ von 1900. Der Einbau einer neuen Ausgleichsschicht und Wegedecke hat letzte
Woche begonnen. In diesen Tagen setzen die Grünspezialisten
weitere Pflanzen und säen Rasen. Im
Anschluss sanieren die Arbeiter die weiteren Wege im Westen, also östlich des
Hügels bis zur Mittelachse - Stück für Stück. Daniel Gritz: „Diese Arbeiten
werden ohne neue Absperrgitter voraussichtlich in den nächsten sechs Wochen
abgeschlossen sein.“
Text
und Bilder: Hans Loose
Donnerstag, 5. April 2018
Bleibt Barrierefreiheit im Bezirksamt draußen vor?
Sich im Haupthaus des Bezirksamts zurecht zu finden, ist
nicht einfach. Das gilt vor allem für ausländische Mitbürger*innen oder Menschen
mit einem Handicap. Denn die Ausschilderung ist kompliziert und unvollständig.
So
manche Besucher*innen geistern durch die Gänge, suchen den großen Saal oder das
Standesamt. Bereits vor über zwei Jahren hat Harald Rösler daher ein Konzept „Inklusives BezirksNeben ergänzenden Maßnahmen im Internet (in Zusammenarbeit mit der Senatskanzlei) kündigte Rösler an, die Kommunikation der Behörde „nach Innen und Außen“ zu verbessern.
Inzwischen gibt es spürbare Verbesserungen. So schreiben immer
mehr Beschäftigte des Bezirksamts ihre Mails und Briefe an Bürger in
verständlicher Sprache. Eine Kundenbroschüre „Bürgerservice in Hamburg-Nord“ wurde in
Leichter Sprache verfasst, an entsprechenden weiteren Veröffentlichungen wird
gearbeitet.
Das
Konzept für ein barrierefreies Bezirksamt ist indes seit Monaten in Arbeit.
Einbezogen werden sollen neben dem Haupthaus in der Kümmellstraße das
Technische Rathaus, das Kundenzentrum Lenhartzstraße und das Gesundheitsamt in
der Eppendorfer Landstraße. Schon Mitte 2016 hat die Bezirksversammlung 60 000
Euro bereitgestellt; die diversen Verbesserungen werden letztendlich etwa das
Doppelte kosten. Im vergangenen September präsentierte die Verwaltung einen
ersten Überblick über die geplanten Maßnahmen. Dazu gehören:
- im Haupthaus: barrierefreier „Eingang für alle“, evtl. mit neuer Rampe, Stufenmarkierungen
- im Foyer: mehrsprachiges Willkommenschild, taktiler Übersichtsplan. Taktiles Leitsystem auch zu den Aufzügen
- Aufzüge: Grüne Schrift auf den Tasten, akustische Ansage
- auf den Etagen: Info Points, taktile Leitsysteme, Raumnummern auch in Braille-Schrift
- Online: barrierefreie Erschließung des Standorts auf der Internetseite des Bezirks, Lagepläne zum Herunterladen, mehrsprachige Beschreibungen
Ob und was
von diesen Ideen umgesetzt worden ist, ist unklar. Bezirksamtssprecher Daniel Gritz: „Der Vergabe- und Beschaffungsprozess gestaltet sich sehr viel
aufwändiger als zunächst angenommen.“ Zum Glück gibt es die menschlichen Wegweiser
im Eingangsbereich – die Mitarbeiter*innen leisten einen wirklich guten Job!
Text und Bilder: Hans Loose
Donnerstag, 22. Februar 2018
Gefährlich: Bushaltestelle Eppendorfer Markt
Wer in diesen Tagen am
Marktplatz aus einem Bus in Richtung Altona aussteigt, muss extrem aufpassen
nicht unter die Räder zu kommen. Denn zwischen Friedenseiche und
Kiosk klafft ein tiefes Loch. Die Baustelle ist mit rot-weissem sog.
Schrankenschutzgitter geschützt. Viele Fußgänger*innen versuchen daher, sich
zwischen Absperrung und Busspur hin durchzuschlängeln, um zur Ampel über die
„Kleine“ Eppendorfer Landstraße zu gelangen. Ein Wunder, dass bislang noch
niemand von einem Bus erfasst worden ist. An der Baustelle
In Gegenrichtung, am Überweg über die Kleine Landstraße, ist vor der Baustelle ein Hinweisschild angebracht, auf das die Passanten zulaufen. Es wird aber von vielen wohl nicht wahrgenommen; sie versuchen auf schmalem Pfad um die Eiche herum zum Bus zu gelangen.
Nein, es sind noch nicht die Vorläufer des Busbeschleunigungsprogramms, die hier zum Einsatz kommen. „Stromnetz Hamburg“ baut eine neue Netzstation und zieht die entsprechenden Strippen. Die Station soll im Neubau auf der anderen Straßenseite künftig dafür sorgen, dass dort die Lichter nicht ausgehen.
Im Gepäck haben die Arbeiter vom „Stromnetz“ sicherlich noch ein/zwei verständliche Umleitungsschilder für Fußgänger und Radelnde. Bitte hängt diese Hinweise aus, bevor ein Mensch zu Schaden kommt!
Update 27.02.17:
"Stromnetz Hamburg" hat auf unsere Hinweise umgehend reagiert. Die Baustelle ist nun sicherer: am Überweg "Kleine" Eppendorfer Landstraße gibt es eine erweitere Absperrung, ebenfalls zwischen Friedenseiche und Busspur. Eien Sprecherin: "Fußgänger*innen, die zum Bus wollen oder von dort kommen, sollten ausschließlich den Durchgang zwischen Kiosk und Sparkasse nutzen."
Text und Bilder: Hans Loose
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